VoIP Telefonie Ratgeber und VoIP Telefon Vergleich

Die Zeit ist reif, sich von der traditionellen Analog-Telefonie zu verabschieden. Die in den Köpfen vieler Besitzer eines Telefonanschlusses existierende Unterscheidung zwischen traditionellem Telefonanschluss für Orts- und Ferngespräche einerseits und dem in der Mehrheit deutscher Haushalte bereits bestehenden Internet-Anschluss ist ein Anachronismus.

Informationen und Vergleichs zu VOIP Telefonie und passenden VOIP Telefonen

Das Zauber-Kürzel lautet VoIP. Es steht für „Voice over IP“ und gibt in der Übersetzung den entscheidenden Hinweis: Auch das gesprochene Wort (Voice = die Stimme) nutzt das Internet-Protokoll (IP) im Breitband-Internet, um mit einem Telefon-Gesprächspartner zu kommunizieren. Die digitale Technik macht das Leben der Verbraucher glücklicherweise nicht komplizierter, nein, eher einfacher, durchgängiger und kostengünstiger! Dank kostenloser VoiceChat-Dienste wie Skype, iChat oder GoogleTalk hat sich die Internet-Telefonie bei Insidern längst als kostengünstige Alternative zum klassischen Telefonieren gemausert.

Telefonieren über Computer-Netzwerke nach Internet-Standards

VoIP Telefonie ist die zukunftsweisende Alternative zur herkömmlichen Telefon-Technologie. Sie benötigt weder ISDN, noch Splitter oder NTBA. Stattdessen geschieht das Telefonieren mit einem Gesprächspartner über schnelle Breitband-Computer-Netzwerke unter Nutzung bestehender Internet-Standards. Ganz gleich, ob Telefonieren, Surfen im WorldwideWeb (www), E-Mailen, Fernsehen oder Faxen: Über den IP-basierten Anschluss des Endverbrauchers werden alle Verbindungen mittels Internet-Protokoll (IP) aufgebaut. So entsteht ein einheitlich strukturiertes Netz.

Neben der Sprachinformation der Teilnehmer werden beim Telefonat zusätzlich auch Steuerinformationen transportiert, wie sie für den Verbindungsaufbau erforderlich sind. Für die Herstellung der Verbindung zu seinem Gesprächspartner nutzt der Telefonierende entweder seinen PC/Laptop, ein spezielles VoIP-Telefon oder das mit VoIP-Adapter ausgerüstete, klassische Telefon. Letzteres ist durchaus eine Option, solange die traditionelle Telefonie während einer Übergangszeit im Haushalt parallel zur VoIP-Telefonie betrieben wird.

VoIP im Vergleich mit Vor und Nachteilen

Startet der Teilnehmer sein VoIP-basiertes Telefonat, so meldet sich das VoIP-Telefon beim Server an. Dank des SIP-Netzprotokolls (SIP = Session Initiation Protocol) kennt der Server ab sofort die IP-Adresse der Telefone und koordiniert eine Kommunikationssitzung zwischen den Telefon-Teilnehmern, beginnend beim Aufbau, über die Steuerung bis hin zum Abbau der Verbindung am Gesprächsende. In der Praxis bedeutet dies: Das angewählte IP-Telefon an einem beliebigen Ort auf diesem Globus läutet, und die Kommunikation zwischen den beiden Gesprächspartner kann ohne kostenpflichtige Telefontarife erfolgen. Für die beiden telefonierenden Gesprächspartner stellt sich das VoIP-Telefonat – sozusagen „auf der Benutzeroberfläche“ – so dar, wie sie dies vom konventionellen Telefonat kennen: Aufbau der Verbindung, Gesprächsphase, Verbindungsabbau. Die technischen Abläufe unterscheiden sich hingegen.

Werden bei der „alten Technik“ noch Leitungen durchgeschaltet, so funktioniert „Voice over IP“, indem die Sprachinhalte zunächst digitalisiert und sodann vom Internet Protokoll gesteuert in Datenpaketen zum Ziel transportiert werden.

Endgeräte-Markt in der aktuellen Migrationsphase

Aus diesem Ablauf ist ersichtlich, dass VoIP-Telefonie eine herkömmliche Telefonnummer nicht unbedingt benötigt. Solange allerdings das Gros der Verbindungen über herkömmliche Telefonnetze abgewickelt wird, ist die Zuordnung der herkömmlichen Telefonnummer zur SIP-Adresse in der Regel erforderlich.

Die Zukunft liegt in der VOIP Telefonie

Da sich der Telefonie-Markt in einer Migrationsphase befindet, treffen wir beim Verbraucher in zumeist friedlicher Koexistenz sowohl die traditionelle als auch die VoIP-basierte Telefonumgebung an. Dies findet seinen Niederschlag bei den eingesetzten Endgerätetypen. Grundsätzlich lassen sich drei unterschiedliche Arten beschreiben:

  • Herkömmliches Telefon mit Zusatz-Ausstattung. Diese besteht aus einem ISDN- oder Analog-Adapter, der einen Anschluss an ein Local Area Network (LAN) oder an einen DSL-Router herstellt und so die VoIP-Voraussetzungen erfüllt (ATA; ITA)
  • VoIP Telefon
  • PC, Laptop und Derivate in Verbindung mit „Softphone“ Software

Hinweis: oft ist das schnurlose Telefon ihrer Wahl auch als VoIP-Telefon verfügbar. Unser Telefon Vergleich zeigt es ihnen auf einen Blick!

Installation ohne historische Altlasten: der IP-Anschluss für alles

Wer die Möglichkeit hat, VoIP Telefonie ohne Rücksicht auf „historische Altlasten“ in Form traditioneller Anschluss- und Endgeräte-Historie zu installieren, kann sich an modernster Technik orientieren. Die Grundlage bildet ein IP-Anschluss mit VoIP-geeignetem Router (Kauf oder Miete). Das zugrunde liegende Internet-Protokoll (IP) bildet die Basis für alle Verbindungen rund um den Mix aus Telefonieren, Mailing, Internet-Surfen, Fernsehen und Faxen. Der Anschluss der Endgeräte gestaltet sich einfach, denn die Verkabelung mit Splitter- und NTBA-Box ist ISDN-Vergangenheit. Ganz klar gehört der VoIP Telefonie die Zukunft.

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Als Grundausrüstung für die Ein- und Ausgabe ist jedes für den Internet-Anschluss taugliche Notebook, PC und Derivate in Verbindung mit der PC-Software „Softphone“ geeignet. Die eigentliche Ein-und Ausgabe der Sprache macht Mikrofon und Lautsprecher oder ein Headset am PC zwingend erforderlich.

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Wer beim Telefonieren lieber etwas in der Hand halten will, bestellt sich ein neues VoIP-Telefon. Die mit IP-Adresse versehenen Telefone verfügen über Funktionen, die am althergebrachten Festnetzanschluss nicht unterstützt werden. Im Umkehrschluss lohnt sich die Überprüfung der Funktionsumfänge vor dem Kauf des neuen VoIP-Telefons. Ist ein Anrufbeantworter integriert? Sind andere, lieb gewordene Funktionen im Leistungsumfang enthalten? Empfehlenswert sind Telefone von Gigaset oder Fritz!Fon

Viele Endgeräte für das Verwenden der VoIP Telefonie

Über eine „App“ wie beispielsweise HomeTalk , lassen sich im WLAN zuhause auch Festnetz-Gespräche über das Smartphone und iPad durchführen. Elementar wichtig für einen reibungslosen Betrieb der VoIP Internet-Telefonie ist eine schnelle Internet-Verbindung, wie sie sowohl über DSL als auch über Kabel zu realisieren ist. Sie sollte eine Upload-Geschwindigkeit von 128 kBit/s sicherstellen.

VoIP wird im Browser eingerichtet. Beim Anbieter zu erwerbende Telefonnummern lassen sich dort den verfügbaren Hardware-Geräten zuteilen. Auch weitere TK-Dienste wie die Rufnummern-Umleitung, das Einrichten von Fax-Geräten etc. werden dort angestossen. Separate VoIP-Telefone lassen sich den entsprechenden Ports zuordnen. Wer Netzwerk-Know-how „nachtanken“ muss, findet neben ausführlichen Online-Hilfen auch Unterstützung durch die Hotline des Providers.

Aktuelle Empfehlung der VoIP Telefone im Vergleich

Unser Vergleich ist kein Schnurlostelefon Test, bei dem alle Geräte ausgiebig getestet wurden. Bilder von der Amazon Product Advertising API. Bewertungen stammen aus den Rezensionen. * = Affiliate Links

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